Torsten Schrimper

Die Maschine ist ausgesucht. Die Bank will Unterlagen.

Du führst Deinen Betrieb seit Jahren, die Auftragsbücher sind voll, und trotzdem sitzt Du jetzt vor einer Liste mit Unterlagen, von denen die Hälfte in Deinem Alltag nicht vorkommt. Kapitaldienstfähigkeit. Rentabilitätsvorschau. Liquiditätsplanung über drei Jahre.

Deine Bank will nicht wissen, ob Du Dein Handwerk beherrschst. Das setzt sie voraus. Sie will wissen, ob der Kredit zurückkommt — und ob Du das belegen kannst. Das ist eine andere Frage, und sie wird in einer anderen Sprache gestellt. Genau die spreche ich seit 1992.

Erstgespräch vereinbaren

Das Erstgespräch ist kostenfrei. Die Ausarbeitung ist eine bezahlte Leistung zum Festpreis — für bestehende Betriebe kommt je nach Fall eine BAFA-Förderung in Betracht.

Daniel Niedzwetzki
„Sehr sympathisch, kompetent und eine große Hilfe insbesondere bei der Finanzplanung. Jemand, mit dem man sehr gerne zusammenarbeitet.“
Daniel Niedzwetzki
Torsten Schrimper Torsten Schrimper Dipl.-Kfm. · über 700 Beratungen seit 1992

Das Paket, das zur Bank geht

  • Vorhabensbeschreibung

    Was Du investieren willst, warum jetzt und was es Deinem Betrieb bringt. Kurz, konkret, ohne Werbetexte — das ist der Businessplan für einen laufenden Betrieb.

  • Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan

    Was das Vorhaben vollständig kostet, inklusive Nebenkosten und Puffer, und woher das Geld kommt: Eigenmittel, Hausbank, Förderdarlehen.

  • Rentabilitätsvorschau

    Wie sich Umsatz, Kosten und Ergebnis durch die Investition verändern — über fünf Jahre, aufbauend auf Deinen tatsächlichen Zahlen.

  • Liquiditätsplanung

    Monat für Monat. Rentabel und zahlungsfähig sind zwei verschiedene Dinge, und Banken fragen nach dem zweiten.

  • Kapitaldienstberechnung

    Die eine Zahl, um die sich alles dreht: Was bleibt für Zins und Tilgung übrig — und wie viel Luft ist darin?

Worum es meistens geht

Vier Anlässe, mit denen Betriebsinhaber zu mir kommen. In allen vieren ist die Bank beteiligt, und in allen vieren entscheidet sich vorher, wie das Gespräch läuft.

Erweiterung und Investition

Eine Maschine, ein zweiter Wagen, die Halle nebenan, eine neue Anlage. Der Bedarf ist offensichtlich — nur muss er in Zahlen stehen, die zeigen, dass die Investition sich trägt und nicht nur wünschenswert ist.

Übernahme und Nachfolge

Du kaufst einen Betrieb oder steigst ein. Hier hängt alles am Kaufpreis: Ist er plausibel, und trägt der übernommene Betrieb den Kapitaldienst? Das ist die Stelle, an der die meisten Übernahmen an der Finanzierung scheitern.

Betriebsmittel und Umschuldung

Vorfinanzierung von Material, Zahlungsziele der Kunden, mehrere Darlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Wenn die Liquidität regelmäßig eng wird, ist das meistens kein Ertrags-, sondern ein Strukturproblem.

Die Bank fragt nach

Der Berater hat gewechselt, das Rating steht an, oder es kam die Bitte um aktuelle Zahlen. Wer dann eine saubere Planung vorlegt statt einer BWA und guten Willens, verhandelt aus einer anderen Position.

Die Zahl, um die sich alles dreht

Deine Bank prüft im Kern eine einzige Größe: die Kapitaldienstfähigkeit. Also die Frage, ob nach allen Kosten, Deinen Privatentnahmen und den Steuern noch genug übrig bleibt, um Zins und Tilgung zu bedienen — und ob dabei ein Puffer bleibt, falls ein Jahr schlechter läuft.

Alles andere in Deinen Unterlagen dient dazu, diese Zahl glaubhaft zu machen. Deshalb rechne ich sie zuerst — und wenn sie zu knapp ausfällt, sprechen wir darüber, bevor Du den Termin machst. Eine Absage steht in Deiner Akte, ein verschobener Termin nicht.

Was viele überrascht: Der häufigste Grund für eine zu knappe Zahl ist nicht ein schwacher Betrieb, sondern eine unvollständige Rechnung. Vergessene Privatentnahmen, zu optimistische Zahlungsziele, ein Steuernachzahlungsjahr, das niemand eingeplant hat.

So rechnet die Bank

Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen
90.000 €
abzüglich Privatentnahmen und Steuern
– 55.000 €
für den Kapitaldienst verfügbar
35.000 €
Zins und Tilgung des neuen Darlehens
– 28.000 €
Puffer
7.000 €

Vereinfachtes Beispiel. In Deinem Fall kommen die Zahlen aus BWA und Jahresabschluss — und die Investition verändert die obere Zeile, was in der Rechnung mit abgebildet werden muss.

Sieben Tausender Puffer klingen nach wenig. Für eine Bank sind sie der Unterschied zwischen tragfähig und knapp — und ob sie genügen, hängt davon ab, wie schwankend Deine Branche ist.

Was die Bank sehen will

Nicht jedes Institut verlangt sofort alles. Aber wer vollständig vorbereitet kommt, muss nicht nachreichen — und Nachreichen kostet Wochen und Eindruck.

Vorhabensbeschreibung baue ich
Kapitalbedarfsplan baue ich
Finanzierungsplan baue ich
Rentabilitätsvorschau baue ich
Liquiditätsplanung baue ich
Kapitaldienstberechnung baue ich
BWA und Jahresabschlüsse von Dir
Aktuelle Summen- und Saldenliste von Dir
Angebote und Kostenvoranschläge von Dir
Eigenkapitalnachweise von Dir
Sicherheitenübersicht gemeinsam
Verträge, Miet- und Leasingunterlagen von Dir

Die Hälfte der Liste liegt bei Deinem Steuerberater und ist mit einer Mail besorgt. Die andere Hälfte entsteht bei mir. Was Du nicht hast, ist meistens kein Hindernis — es muss nur früh genug auffallen.

Das Werkzeug

Geplant wird auf Deinen Zahlen, nicht auf der grünen Wiese

Dein Betrieb hat eine Vergangenheit, und die ist der beste Ausgangspunkt: BWA, Jahresabschluss, die Entwicklung der letzten Jahre. Darauf setzt die Planung auf. Ein Gründer muss seine Zahlen schätzen — Du musst das nicht.

Gerechnet wird in RentaS, einer Controllingsoftware, die ich seit den Neunzigern selbst entwickle. Der praktische Unterschied im Termin: Wenn wir eine Annahme ändern — Tilgung über sieben statt fünf Jahre, ein Mitarbeiter mehr, die Investition ein halbes Jahr später —, siehst Du die Folge für Ergebnis und Liquidität sofort auf dem Bildschirm.

Und die Planung bleibt danach nutzbar. Aus derselben Rechnung wird Dein laufendes Controlling: Soll gegen Ist, Monat für Monat. Wer das einmal hat, geht ins nächste Bankgespräch mit Zahlen statt mit Erklärungen.

Wie ich rechne — die Methode im Einzelnen

Die Liquiditätsplanung läuft Monat für Monat — sie ist die Grundlage, aus der die Kapitaldienstberechnung entsteht. Maßgeblich ist der Kontostand am Monatsende, nicht das Jahresergebnis.

„Herr Schrimper zeigte mir mit seiner Controllingsoftware RENTAS, wie einfach und übersichtlich das Thema Zahlenwerk sein kann. Aus heutiger Sicht ein absolutes Muss.“
Andrea Heibert Andrea Heibert, Kosmetikstudio

Woran Bankgespräche scheitern

Selten am Vorhaben. Fast immer an der Vorbereitung. Sechs Punkte, die sich vermeiden lassen — und die ich in vielen Gesprächen als Zuschauer erlebt habe.

Zu spät zur Bank

Der Kaufvertrag liegt vor, die Maschine ist bestellt, und jetzt soll es schnell gehen. Zeitdruck ist im Kreditgeschäft ein Preisaufschlag und manchmal ein Ablehnungsgrund. Zwischen erstem Gespräch und Auszahlung liegen in der Regel mehrere Wochen — auch wenn alles gut läuft.

Der Kapitalbedarf ist zu knapp gerechnet

Die Anschaffung steht drin, die Nebenkosten nicht: Montage, Schulung, Umbau, die höhere Versicherung, das gebundene Material. Wer nachfinanzieren muss, verhandelt aus der schwächeren Position — und die Bank hat es kommen sehen.

Die eigenen Zahlen sind nicht erklärbar

Es reicht nicht, dass die Rechnung stimmt. Du musst sie im Gespräch vertreten können: woher der Umsatzzuwachs kommt, warum diese Kostenquote, was passiert, wenn ein Großkunde ausfällt. Deshalb bespreche ich die Zahlen mit Dir, statt sie nur zu liefern.

Die Liquidität fehlt in den Unterlagen

Viele Betriebe legen eine Ertragsplanung vor und sonst nichts. Dann fragt die Bank nach dem Zahlungsverlauf, und die Antwort entsteht spontan. Ein Betrieb kann Gewinn machen und trotzdem im Frühjahr nicht zahlen können, weil Material und Löhne vor den Rechnungen kommen.

Sicherheiten werden vage dargestellt

Ungenaue Angaben zu Grundschulden, Bürgschaften und schon belasteten Werten erzeugen Nachfragen, die Misstrauen wecken. Eine saubere Übersicht ist mühsam zu erstellen und wirkt in fünf Minuten.

Nur mit einer Bank sprechen

Zwei Häuser anzufragen ist üblich und legitim. Es kostet Dich einen zweiten Termin und bringt oft bessere Konditionen — und Du merkst schnell, ob es an Deinem Vorhaben liegt oder an dem Institut.

Wie das abläuft

Bei einem bestehenden Betrieb geht es meist schneller als bei einer Gründung — die Vergangenheit liefert die Hälfte der Zahlen.

  1. Erstgespräch

    Dreißig Minuten, kostenfrei. Du schilderst das Vorhaben und wo Du mit der Bank stehst. Danach weißt Du, was gebraucht wird, wie lange es dauert und was es kostet.

  2. Deine Zahlen kommen auf den Tisch

    BWA, Jahresabschlüsse, laufende Darlehen, Angebote. Ich lese mich ein und rechne die Ausgangslage, bevor wir über die Investition sprechen. Dabei fällt regelmäßig etwas auf, das mit der Finanzierung nichts zu tun hat.

  3. Die Planung entsteht

    Kapitalbedarf, Rentabilität, Liquidität, Kapitaldienst — gemeinsam am Bildschirm, mit Deinen Annahmen. Du siehst, wie die Zahlen zustande kommen, und können sie später deshalb auch vertreten.

  4. Die Unterlagen werden fertig

    Vorhabensbeschreibung und Zahlenwerk werden aufeinander abgestimmt, sodass ein Bild entsteht und nicht zwei. Dazu die Liste dessen, was Du noch beibringen musst.

  5. Das Bankgespräch

    Wir gehen vorher die Fragen durch, die kommen werden — ich weiß aus vielen Gesprächen, an welchen Stellen nachgehakt wird. Auf Wunsch begleite ich Dich zum Termin.

Was das kostet

Festpreis, keine Stundenabrechnung

Du bekommst vor dem Start einen Preis für das ganze Vorhaben. Keinen Stundensatz, bei dem die Uhr mitläuft und die Schlussrechnung eine Überraschung wird. Was die Ausarbeitung kostet, steht fest, bevor ich anfange.

Die Höhe hängt vom Vorhaben ab. Eine Ersatzinvestition in einem eingespielten Betrieb ist etwas anderes als eine Übernahme mit Kaufpreisbewertung und mehreren Finanzierungspartnern. Deshalb nenne ich die Zahl nach dem Erstgespräch — und dann verbindlich.

Kostenfrei ist das Erstgespräch: dreißig Minuten, in denen wir klären, was gebraucht wird und ob wir zusammenpassen. Wenn Du danach nicht weitermachst, entstehen Dir keine Kosten.

Ob eine Förderung mitträgt

Für bestehende Betriebe kommt die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen in Betracht — ein Zuschuss des Bundes zu den Beratungskosten. Ob und in welcher Höhe sie in Deinem Fall greift, prüfe ich vor dem Start an der amtlichen Quelle; die Richtlinie läuft in ihrer jetzigen Fassung zum 31.12.2026 aus.

Meine erste BAFA-Beratung habe ich 1992 durchgeführt. Das Verfahren ist mir vertraut, und der wichtigste Punkt daran ist die Reihenfolge: Der Antrag gehört vor den Beratungsbeginn. Eine Beratung, die schon läuft, lässt sich nicht mehr fördern.

Nicht in Betracht kommen für Dich die Gründungsprogramme — AVGS, Gründungszuschuss und das NRW-Beratungsprogramm Wirtschaft greifen vor und bei der Gründung, nicht danach.

Und zur Einordnung: Die Kosten der Vorbereitung stehen einer Finanzierung gegenüber, bei der es meistens um einen fünf- bis sechsstelligen Betrag geht. Ein halber Zinspunkt über zehn Jahre bewegt mehr Geld als das Honorar.

Betriebe, die das gemacht haben

„Für meine Unternehmensplanung und Optimierung ist und bleibt Herr Schrimper erste Wahl. Herzlichen Dank für die effiziente, erfolgreiche und vor allem freundliche Zusammenarbeit.“

Stefan Schulte Stefan Schulte Treasure Island Entertainment Marketing

„Herr Schrimper hat mich auch auf das Bankgespräch vorbereitet, sodass ich dort souverän auftreten konnte und mein Finanzierungswunsch durchaus interessant für die Banken wurde.“

Johannes Mrotz Johannes Mrotz Finanzierung und Bankgespräch

„Herr Schrimper hat die Unterlagen an meine Hausbank geschickt, und diese haben sich direkt bei mir gemeldet. Innerhalb von vier Wochen hatte ich meine Zusage.“

Nermin Erdogan Nermin Erdogan Reisebüro · Hausbank und KfW
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Häufige Fragen

Brauche ich als bestehender Betrieb wirklich einen Businessplan?

Nicht in der Form, die ein Gründer abgibt — Deine Marktanalyse hat die Bank in Gestalt Deiner Jahresabschlüsse. Was gebraucht wird, ist eine Vorhabensbeschreibung mit dem vollständigen Zahlenwerk dahinter. Der Umfang ist deutlich kleiner, der Anspruch an die Zahlen eher höher.

Mein Steuerberater macht doch die Zahlen.

Er liefert die Vergangenheit, und das ist die Grundlage für alles Weitere. Eine Bankfinanzierung braucht zusätzlich die Zukunft: Kapitalbedarf, Planung, Liquidität, Kapitaldienst über die Laufzeit. Manche Kanzleien rechnen das selbst — dann sag mir das gleich, dann setzen wir darauf auf. Wo es nicht angeboten wird, übernehme ich es. In beiden Fällen arbeite ich mit dem Steuerberater zusammen, nicht gegen ihn.

Kannst Du auch beurteilen, ob der Kaufpreis stimmt?

Bei einer Übernahme gehört das dazu. Was ein Betrieb wert ist, entscheidet sich nicht am Anlagevermögen, sondern daran, was er künftig erwirtschaftet und wie abhängig das vom bisherigen Inhaber ist. Wenn der Preis nicht trägt, sage ich Dir das — auch wenn Du Dich schon entschieden hattest.

Begleitest Du mich zur Bank?

Wenn Du das willst, ja. Reden musst Du allerdings selbst: Es ist Dein Betrieb, und die Bank finanziert Dich, nicht mich. Meine Rolle ist die Vorbereitung und die Antwort auf die Fragen, bei denen es rechnerisch wird.

Was, wenn die Rechnung nicht aufgeht?

Dann erfährst Du es von mir und nicht von Deinem Firmenkundenberater. Oft lässt sich das Vorhaben so verändern, dass es trägt: längere Laufzeit, kleinere Ausbaustufe, ein anderer Zeitpunkt, ein Förderdarlehen dazwischen. Manchmal ist die ehrliche Antwort, es zu lassen — das ist immer noch billiger als eine gescheiterte Investition.

Wie schnell geht das?

Wenn Deine Unterlagen vorliegen, meist zügig — die Vergangenheit muss nicht geschätzt werden. Wenn ein Termin drückt, sag es gleich im ersten Gespräch, dann planen wir rückwärts.

Arbeitest Du auch außerhalb von Essen?

Ja, ein großer Teil der Beratungen läuft heute online. Für die Zahlen macht es keinen Unterschied — wir schauen beide auf denselben Bildschirm. Zum Bankgespräch komme ich, wenn die Entfernung es zulässt.

Du stehst noch vor der Gründung?

Dann gelten andere Regeln — und andere Fördermöglichkeiten, die es für bestehende Betriebe nicht mehr gibt. Der Weg dorthin führt über die Gründungsseiten.

Rechnen, bevor Du den Termin machst.

Dreißig Minuten, kostenfrei: Du schilderst das Vorhaben, ich sage Dir, welche Unterlagen die Bank verlangen wird, wo die kritische Stelle liegt und was die Vorbereitung kostet.

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