Der Plan liegt fertig da. Und Du traust ihm nicht.
Vielleicht hat jemand ihn für Dich geschrieben. Vielleicht hast Du Wochen selbst daran gesessen. Er sieht ordentlich aus, die Tabellen gehen auf — und trotzdem bleibt dieses Gefühl, dass da etwas nicht stimmt, ohne dass Du sagen könntest, was.
Das Gefühl ist meistens berechtigt. Und es lohnt sich, ihm nachzugehen, bevor der Plan bei der Bank liegt — dort bekommst Du für dieselbe Frage keine zweite Gelegenheit.
Unterlagen prüfen lassenDas Erstgespräch ist kostenfrei. Die Prüfung selbst ist eine bezahlte Leistung — mit einem AVGS vollständig gefördert, über die NRW-Landesförderung mit einem Eigenanteil.
„Ich habe einige Tage damit verbracht, mithilfe des Internets und Ratschlägen von Bekannten und Steuerberatern selbst einen professionellen Businessplan zu erstellen. Da mir dafür die Zeit und das Wissen zu den geforderten Maßstäben fehlte, habe ich mir Hilfe geholt.“
Torsten Schrimper
Dipl.-Kfm. · über 700 Beratungen seit 1992
Was ich mir ansehe
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Das Geschäftsmodell
Trägt es — und für wen genau?
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Die Umsatzlogik
Woher kommt die Zahl, und hält der Rechenweg einer Nachfrage stand?
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Die Kostenseite
Was fehlt, fällt Prüfern zuerst auf. Meist sind es dieselben Posten.
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Rentabilität
Ab wann trägt sich das — und wovon lebst Du bis dahin?
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Liquidität
Reicht das Geld über die Anlaufphase? Hier scheitern die meisten Pläne.
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Kapitalbedarf
Inklusive der privaten Seite, die in fast jedem Plan fehlt.
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Die Annahmen
Passen sie zueinander — oder widerspricht Seite 12 der Seite 30?
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Die Lesbarkeit
Versteht ein Fremder den Plan in zehn Minuten?
Wann eine zweite Meinung sich lohnt
Vier Lagen, in denen Menschen mit fertigen Unterlagen zu mir kommen. Eine davon kommt Dir vermutlich bekannt vor.
Der Termin rückt näher
Bankgespräch, Antrag bei der Agentur oder Abgabe bei der Förderstelle — und Du willst nicht mit einem Plan hineingehen, den Du selbst nicht vollständig erklären kannst.
Du hast selbst geplant
Mit Vorlagen aus dem Netz, Ratschlägen von Bekannten und viel Zeit. Das Ergebnis ist besser als sein Ruf — aber Du weißt nicht, ob es den Maßstäben standhält, die andere anlegen.
Vorher war schon jemand dran
Und Du bist unsicher, ob dabei genug herausgekommen ist. Das ist ein häufiger Grund, und ein legitimer.
Es geht um viel
Eine Investition, ein Kredit, eine Übernahme, die Existenz Deiner Familie. Bei dieser Größenordnung ist eine zweite Meinung keine Schwäche, sondern Sorgfalt.
Und um es klar zu sagen: Eine Zweitmeinung ist kein Misstrauensvotum gegen den, der vorher da war. Es ist dasselbe, was Du bei einer wichtigen Diagnose auch tun würdest.
Achtzehn Seiten, die nichts trugen
Kürzlich sollte ich den Businessplan eines Gründers beurteilen. Eine fachkundige Stellungnahme war kurzfristig weder bei seinem bisherigen Ansprechpartner noch bei der Kammer zu bekommen, also kam er zu mir.
Was vorlag: achtzehn Seiten. Oberflächlich, mit Annahmen, die keiner Nachfrage standgehalten hätten. Formal vollständig — inhaltlich ein ausgefülltes Formular, kein Fundament für eine Gründung.
Das Unangenehme daran: Dem Gründer war das nicht anzulasten. Er hatte bezahlt, er hatte etwas bekommen, es sah nach Arbeit aus. Woran hätte er merken sollen, dass die Zahlen nicht tragen? Genau deshalb gibt es diese Prüfung.
Woran es fast immer hakt
Nach vielen hundert Plänen sind es erstaunlich oft dieselben sechs Stellen. Wenn Du magst, geh Deinen Plan damit selbst einmal durch — die Hälfte findest Du ohne mich.
Der Umsatz ist gesetzt, nicht hergeleitet
Irgendwo steht eine Jahreszahl, und niemand kann sagen, wie sie zustande kommt. Ein belastbarer Plan rechnet von unten: so viele Kunden, so oft, zu dem Preis. Wer das nicht zeigen kann, hat geraten — und jeder erfahrene Prüfer sieht das auf den ersten Blick.
Die private Seite fehlt
Wovon Du in den ersten Monaten lebst, ist keine Privatsache, sondern Teil der Tragfähigkeit. Miete, Krankenversicherung, Altersvorsorge, das Auto, die Kinder. Fehlt dieser Block, fehlt die halbe Rechnung.
Die Kosten sind zu niedrig
Versicherungen, Beiträge, Ausfalltage durch Krankheit und Urlaub, Instandhaltung, der Steuerberater. Bei Handwerksbetrieben kommt die Rentenversicherungspflicht dazu, die viele nicht auf dem Schirm haben. Jeder vergessene Posten macht den Plan schöner und unbrauchbarer.
Die Liquidität ist nicht gerechnet
Rentabel und liquide sind zwei verschiedene Dinge. Ein Betrieb kann auf dem Papier Gewinn machen und trotzdem im vierten Monat zahlungsunfähig sein, weil das Geld später kommt als die Rechnungen. Genau daran scheitern Gründungen — nicht am Gewinn.
Die Annahmen widersprechen sich
Auf Seite zwölf zwei Mitarbeiter, im Finanzteil einer. Im Marketingkapitel ein Ladengeschäft, in der Kostenplanung keine Miete. Das passiert, wenn Text und Zahlen getrennt entstehen — und es kostet sofort Glaubwürdigkeit.
Niemand versteht ihn in zehn Minuten
Die Sachbearbeiterin bei der Agentur und der Firmenkundenberater bei der Bank lesen viele solcher Pläne. Wenn Deiner erst auf Seite zwanzig sagt, worum es geht, ist die Entscheidung längst gefallen.
Zwei dieser Punkte kannst Du sofort selbst prüfen: Mit dem Rechner für private Ausgaben siehst Du, was Du wirklich zum Leben brauchst, und mit dem Umsatzplaner lässt sich eine gesetzte Umsatzzahl gegen eine hergeleitete stellen. Beides kostenlos und ohne Anmeldung.
Wie das abläuft
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Du schickst, was Du hast
Businessplan, Finanzplanung, Tabellen — auch unfertig, auch unsortiert. Es muss nichts aufbereitet werden; ich sehe lieber den echten Stand als eine hübsche Fassung.
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Ich lese und rechne nach
Nicht überfliegen, sondern nachrechnen. Die Zahlen gehen dabei durch dieselbe Systematik wie bei einer Planung von Grund auf — nur schneller, weil das Gerüst schon steht.
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Wir gehen es gemeinsam durch
Ein Termin, in dem Du erfährst, was trägt, was nicht trägt und was Du daran ändern musst. Mit Begründung, nicht mit Urteil.
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Du entscheidest, wie es weitergeht
Manche gehen mit einer Liste raus und arbeiten allein weiter. Andere wollen, dass ich den Plan überarbeite. Beides ist in Ordnung — das eine ist nicht der Vorwand für das andere.
Was am Ende feststeht
Ob die Unterlagen so rausgehen können. Wenn nicht: welche Stellen es sind, warum sie ein Prüfer beanstanden würde und was konkret zu ändern ist. Und wenn die Rechnung grundsätzlich nicht aufgeht, sage ich Dir auch das — lieber jetzt als nach der Absage.
Was das kostet
Damit hier keine falsche Erwartung entsteht: Die Prüfung ist eine bezahlte Leistung. Ich lese einen Plan nicht nebenbei — ich rechne ihn nach, und das ist Arbeit, für die ich einstehe.
Was sie kostet, hängt vom Umfang ab: Ein zehnseitiger Plan für eine Dienstleistung ist schneller geprüft als eine Übernahme mit drei Standorten. Deshalb nenne ich die Zahl erst, wenn ich weiß, worum es geht — und dann verbindlich, nicht als Spanne, die hinterher wächst.
Kostenfrei ist das Erstgespräch: dreißig Minuten, in denen wir uns ansehen, was vorliegt, ob eine Prüfung sich für Dich überhaupt lohnt und was sie umfassen müsste. Wenn Du danach nicht weitermachst, entstehen Dir keine Kosten.
Möglicherweise trägt eine Förderung das Ganze. Mit einem AVGS übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten vollständig — dann zahlst Du nichts. Über das Beratungsprogramm Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen bleibt ein Eigenanteil bei Dir; das Land trägt einen Teil, nicht alles. Ob und was in Deinem Fall geht, klären wir gleich im ersten Gespräch.
Häufige Fragen
Erfährt mein bisheriger Berater davon?
Nein. Was Du mir schickst und was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Ich nehme auch keinen Kontakt zu ihm auf.
Was, wenn der Plan in Ordnung ist?
Dann sage ich Dir das — und Du gehst mit einer Sicherheit ins Bankgespräch, die vorher nicht da war. Das ist kein schlechteres Ergebnis, im Gegenteil.
Kann ich die Prüfung fördern lassen?
Je nach Deiner Lage: Mit einem AVGS ist das möglich, in NRW unter Umständen über das Beratungsprogramm Wirtschaft. Ob und was in Deinem Fall geht, klären wir im Erstgespräch.
Wie schnell geht das?
Wenn es eilt, sag es gleich. Ich sehe mir kurzfristige Fälle an, wenn ein Termin drückt — bislang hat sich fast immer etwas einrichten lassen.
Muss ich danach mit Dir weiterarbeiten?
Nein. Die Prüfung ist eine abgeschlossene Sache. Ob Du danach allein weitermachst, zu Deinem bisherigen Berater zurückgehst oder mit mir weiterarbeitest, ist Deine Entscheidung.
Was kostet das?
Das hängt vom Umfang ab — ein zehnseitiger Plan ist schneller geprüft als eine Übernahme mit drei Standorten. Im Strategiegespräch schauen wir uns an, was vorliegt, danach bekommst Du eine klare Zahl. Das Gespräch selbst ist kostenfrei.
Erst reden, dann rechnen.
Dreißig Minuten, kostenfrei: Du erzählst, was vorliegt und was Dich daran umtreibt. Danach weißt Du, ob eine Prüfung sich für Dich lohnt, was sie umfassen müsste, was sie kostet — und ob eine Förderung sie trägt.
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